Hier kommen die Dinge rein, die auf dem Kulturmanagement Blog keinen Platz haben.
Eine Vielzahl von Kultureinrichtungen ist mittlerweile im Social Web aktiv. Ob Twitter, Facebook oder ein eigenes Blog, meist werden auf diesem Weg Informationen unter die UserInnen gestreut. Die nächste Ausstellung, das nächste Konzert oder der Blick hinter die Kulissen. Daran ist auch nichts auszusetzen, aber in all diesen Tools steckt noch viel mehr Potenzial.
Nicht nur die Verbreitung von Informationen ist auf diese Weise möglich, Social Media lässt sich auch für den Kundendienst verwenden, d.h. Anfragen werden nicht mehr via Telefon oder Email kommuniziert, sondern zum Beispiel über Twitter. Im Blog Social Media Examiner findet sich ein sehr interessanter Beitrag, wie Microsoft Xbox mit Hilfe von Twitter seine Kosten für den Support reduzieren konnte. Natürlich lässt sich der Anbieter einer Spielekonsole nicht mit einem Theater oder einem Opernhaus vergleichen, aber auch dort haben Kunden Fragen. Und meist sind es Fragen, die nicht nur einmal gestellt werden.
Warum also nicht darüber nachdenken, ob sich solche Fragen nicht gleich öffentlich beantworten lassen? Wie man dabei vorgehen kann und worin die Vorteile dieser Form der Kommunikation liegen, verdeutlicht die folgende Texttafel:
Wie gesagt: die Xbox lässt sich nicht mit einer Ausstellung vergleichen, aber die Kommunikation mit den Kunden ist in beiden Fällen wichtig.